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Journalismus – Das Feigenblatt der Demokratie


Quelle: Denkbonus

Sie studieren Journalismus, Medienwissenschaften, Publizistik, Germanistik und Politik, nur um eines zu tun – nichts. All die Redakteure, Reporter und Freelancer sind fest eingebunden in bestehende Strukturen, die ihnen gleichermaßen die Daumenschrauben als auch den Maulkorb anlegen

Der Presse auf die Finger geschaut

Interview – Anstatt ordentlich ihr journalistisches Handwerk auszuüben, dienen sie lediglich dazu, den politischen Diskurs innerhalb der Eliten zu reflektieren, ohne diesen jedoch zu hinterfragen. Um nur ja nicht in der Teppichetage anzuecken, haben sie gleich mehrere Scheren im Kopf. Da sind zum einen die Interessen der Medieneigentümer, für die sie arbeiten. Auch die Interessen der Werbe- und Anzeigenkunden wollen berücksichtigt sein, sonst wird der Geldhahn zugedreht. Auch den Interessen der Quellen, aus denen sie ihre Informationen beziehen, muss Rechnung getragen werden, will man sich ihrer weiterhin bedienen. Zumeist sind es Abgeordnete und deren Stäbe sowie Informanten aus großen Wirtschaftsunternehmen, die bei missliebiger Berichterstattung den Nachrichtenfluss an den Autor einfach versiegen lassen. Alles gute Gründe, sich der vorherrschenden Idiologie unterzuordnen.

Dies alles verhindert zuverlässig, dass die Presse sich mit unbequemen Themen zu weit aus dem Fenster lehnt. Sollte dies dennoch geschehen, so folgen eine Reihe von Maßnahmen zur Redisziplinierung. Unbequeme Schreiber werden ignoriert, marginalisiert oder gar dämonisiert. Die Rede ist von ‘Dog Bashing’, einem amerikanischen Begriff für Zensur. Nein, sie findet nicht statt, steht im Grundgesetz. Jeder darf alles publizieren, solange er sich an die Regeln hält. Weicht er davon ab, bekommt er es im nachhinein zu spüren, vergleichbar einem Hund, der Prügel bezieht, weil er in die Ecke gemacht hat. Hier bei uns erfolgt dies durch Drohanrufe, den Entzug von Aufträgen und, schlimmstenfalls, von Werbeanzeigen.

Um die Zwangsjacke, in der unserer Medien stecken, einmal genauer zu beleuchten, hat die Reihe ‘Macht & Menschenrechte’ den Dipl. Journalisten Dr. Uwe Krüger von der Uni Leipzig zu einem Interview eingeladen. Er ist der Autor des kürzlich erschienenen Buches ‘Meinungsmacht’ (Halem Verlag). In einem knapp 45 Minuten langen Interview auf Jungle Drum Radio führt Dr. Krüger die Hörer durch die Untiefen unserer Medienlandschaft und hinterlässt bei ihnen ein erweitertes Verständnis für die Ursachen und Hintergründe, die einst mutige Journalisten in zahme Bettvorleger verwandelt haben.

Ein Ansturm an Amputationen wird erwartet


Quelle: Alles Schall und Rauch

Nach dem Angelina Jolie am vergangenen Dienstag in der New York Times in einem Op-Ed geschrieben hat, sie hat sich präventiv beide Brüste amputieren lassen, damit sie nicht an Brustkrebs erkrankt, werden Ärzte und Spitäler mit besorgten Menschen überrannt, die auch sich vorsorglich aus gesundheitlichen Gründen verstümmeln lassen wollen. Jolie verkündete, sie hätte ein fehlerhafte Version des BRCA1-Gen und das würde laut Statistik bedeuten, die Chance an Brustkrebs zu erkranken liegt bei 87 Prozent. Der Gendefekt ist erblich bedingt, wie sie sagt, und viele ihrer Sippschaft leiden darunter.

Brad Pitt wird diesen Anblick seiner Frau nicht mehr haben

Ärzte werden jetzt mit Anfragen von potenziellen Patienten überrannt, ob es nicht auch besser wäre sich Körperteile entfernen zu lassen, wenn Statistiken und Tests eine hohe Wahrscheinlichkeit der Erkrankung aufzeigen. So hat ein Mann aus dem Wintersportort Aspen Colorado erfahren, die Wahrscheinlichkeit als Skilehrer sich während der Ausübung des Berufes in den nächsten 20 Jahren ein Bein zu brechen liege auch bei 87 Prozent. Nun hat er entschieden sich ein Bein amputieren zu lassen damit er es nicht brechen kann.

“Ich habe über die Schauspielerin Angelina Jolie gelesen, wie sie ihren Körper verschandeln lies, nur weil ein Quacksalber ihr eine Statistik gezeigt hat. Deshalb hab ich das selbe entschieden, ich lies ein Bein entfernen,” sagte John B. gegenüber Fox News am Dienstag. Er meinte, er wäre glücklich über die Amputation, da er damit nie mehr dieses Bein brechen kann.

Als der Mann nach der Amputation mit Krücken im Spital zum ersten Mal herumhüpfte, fiel er hin und brach sich dabei das andere Bein. Lachend am Boden liegend rief er den Krankenschwestern zu, “seht ihr, wenigstens kann ich mein rechtes Bein nie mehr brechen.”

Jolie hat verkündet, die Wahrscheinlichkeit an Eierstockkrebs zu erkranken sei auch hoch. Deshalb wird sie dieses unnütze Organ demnächst entfernen lassen. Jolie sagte: “Wie bekannt haben Brad und ich uns entschieden nur Kinder zu adoptieren, deshalb sind unsere Sexualorgane eigentlich überflüssig. Brad ist am überlegen ob er sich nicht die Hoden entfernen lässt, da er Angst vor Hodenkrebs hat und sie eh nicht mehr für den Fortpflanzungsakt benötigt werden.”

Die Schauspielerin meinte aber zu dem Vorhaben von ihrem Mann, es könnte seinem Beruf als Hollywoodstar schaden. “Das einzige Problem dabei ist die Stimmveränderung die mit der vorsorglichen Entfernung der Hoden verbunden ist. Brad hat ja jetzt schon eine hohe Stimme und erst recht dann wenn er kastriert ist. Starke Männerrollen liegen dann nicht mehr drin. “

In den Topetagen der Pharmaindustrie ist jetzt durch das Vorbild des Ehepaar Brangelina die Panik ausgebrochen. Sie befürchten, ihre ganzen medizinischen Produkte an Pillen zur Behandlung von Krankheiten werden nicht mehr benötigt, wenn eine Mehrheit der Bevölkerung sich Körperteil die erkranken können prophylaktisch entfernen lassen.

Die Sprecherin des amerikanischen Pharmaverbandes sagte gegenüber der Presse, “es ist doch völlig verrückt wenn man an Hand von irgendwelchen Statistiken die nicht unbedingt stimmen müssen sich verstümmeln lässt. Diese Gutheissung von vorsorglicher Amputation durch Prominente ist doch an Idiotie nicht zu überbieten,” meinte Susi Bigbust.

Aktienhändler an der Wall Street haben wegen der schlechten Aussichten für die Pharmaindustrie die Papiere massenhaft verkauft. Ein Händler sagte, “wenn Bigpharma in Zukunft nicht mehr mit ihren Produkten Krebspatienten endlos teuer behandeln können, dann sehe ich Schwarz für diese Branche. Der heisse Tipp ist jetzt in Firmen zu investieren die Skalpelle und Sägen herstellen, dieser Zweig wird wegen der Amputationen boomen!”

Professor Dr. John Malpraxis, ein vehementer Befürworter der vorsorglichen Entfernung von Körperteilen, sagte, durch den mutigen Schritt von Jolie wird eine ganz neue Ära der Gesundheitsvorsorge eingeleitet. “Was für tolle Aussichten für die Menschheit. Man entfernt Organe die möglicherweise in Zukunft erkranken können. Das ist die beste Medizin,” sagte er. “Es muss alles weggeschnitten werden was einem gesundheitliche Probleme bereiten könnte.”

Auf die Frage von Journalisten, was er denn für einen Vorschlag hätte bei Frauen die ständig unter Kopfschmerzen und stechender Migräne leiden, antworte er: “Den Kopf müssen wir nicht abtrennen (lach), denn wir wissen doch, es ist nur ein Trick der Frauen gegenüber ihren Männern wenn es um die Vermeidung von Sex geht.”

Nigeria: Christlicher Generalsekretär ermordet


Quelle: Jesus.de

Im nigerianischen Maiduguri im Bundesstaat Borno ist der Generalsekretär der christlichen Vereinigung im Land (“Christian Association of Nigeria” CAN) ermordet worden. Laut Medienberichten wurde er zu Hause überfallen und getötet.

Wie Radio Vatikan am Donnerstag in Berufung auf die nigerianische Tageszeitung “This Day” berichtete, sollen die Täter mutmaßliche Mitglieder der Terrorsekte Boko Haram gewesen sein.

Kurz vor dem Mord hatte Präsident Goodluck Jonathan kurzeitig den Ausnahmezustand für Borno sowie zwei weitere Bundesstaaten ausgerufen. Ob es einen Zusammenhang zwischen dieser Maßnahme und der Ermordung gab, blieb zunächst unklar.

Mali: Islamisten verwüsten deutsche Missionsstationen


Quelle: Jesus.de

Eine deutsche Missionsgesellschaft ist von den Verwüstungen der radikalislamischen “Al-Qaida-” und “Ansar Dine”-Kämpfer in Mali betroffen. Bevor die Terroristen vor den französischen Truppen aus Timbuktu flohen, verwüsteten sie drei Missionsstationen und eine Bibelschule von “Neues Leben Ghana”.

In Timbuktu verminten die radikalen Islamisten das Gelände der Bibelschule der Missionsgesellschaft. Auf dem Hof vor der Kirche, wo bis zu 150 Kinder regelmäßig zur Speisung und zum Spielen kommen, entdeckten französische Sprengstoffexperten drei Sprengfallen. “Dies hätte bei der nächsten Kinderspeisung zu einer Katastrophe führen können”, berichtete Pastor Laurent, der Leiter der Station. Er war einer der ersten Christen, die sich nach dem Rückzug der Ansar Dine (“Unterstützer des Glaubens”) wieder in die Stadt gewagt hatten. In drei der Missionsstationen von NL Ghana in Timbuktu sowie den Städten Bambara und Botha richteten die Terroristen zudem große Zerstörungen an. Sogar Betten und Sitzbänke wurden verbrannt. Durch das von den Islamisten verursachte “unsägliche Leid” hätten die Menschen in Mali “die Nase voll vom Islam”, schreibt Jörn Andre, Vorsitzender von NL Ghana, im aktuellen Rundbrief der Missionsgesellschaft. “Hier dürfen Christen jetzt ihre Chancen nicht verschlafen und mit größtmöglichen Einsatz den Menschen an Leib und Seele mit Wort und Tat helfen.” Insgesamt betreibt NL Ghana im nördlichen Mali 13 Missionsstationen. Diese sind durch die Kontakte der Sahara-Missionsteams entstanden, werden inzwischen jedoch von afrikanischen Missionaren betreut. Im Januar 2012 hatten Angehörige des Berbervolks der Tuareg unter dem Namen “Nationale Bewegung für die Befreiung des Azawad” (MNLA) eine Rebellion gegen die malische Regierung gestartet. Ihr Ziel: die Unabhängigkeit des als Azawad bezeichneten Nordosten Malis. Sie stießen militärisch kaum auf ernsthaften Widerstand und hatten ihr Ziel bereits drei Monate später erreicht.

Ab Juni 2012 kam es jedoch zu Konflikten mit den radikal-islamischen Gruppierungen “Ansar Dine” und “Al-Qaida im Islamischen Maghreb” (AQMI). Die Islamisten siegten und vertrieben die MNLA aus allen größeren Städten. Angesichts der fortschreitenden Auflösung der malischen Armee und der Bedrohung für den Südwesten Malis griffen Soldaten der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich im Januar 2013 unter Billigung der UNO in den Konflikt ein und vertrieben die Islamisten. Diese stellen derzeit keine militärische Bedrohung mehr da, dafür kam es zuletzt vermehrt zu Selbstmordanschlägen. Im Juli soll eine 12.600 Soldaten starke UN-Friedenstruppe ihren Dienst in Mali antreten. Die Kosten für den Wiederaufbau des nördlichen Mail werden auf über 4 Milliarden Euro geschätzt. Priorität hat dabei die Wiederherstellung der Wasser- und Stromversorgung.

Zu teuer: Deutsche wollen keine Kinder mehr


Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Im europäischen Vergleich ist die Zahl der Kinderwünsche in Deutschland mit am niedrigsten. Es mangelt an sinnvollen politischen Maßnahmen, um den potentiellen Eltern die Entscheidung für Kinder zu erleichtern. Der Rückgang der Geburten ist alarmierend. Er gefährde das soziale Sicherheitsnetz und das Wirtschafts-Wachstum.

Statistisch gesehen brachten Frauen in Deutschland in den vergangenen Jahren nur knapp 1,4 Kinder zur Welt. Oftmals wird vor allem mit Blick auf die Frau nur die Entscheidung Karriere oder Familie getroffen. Trotz zahlreichen politischen Initiativen sehen Deutsche immer seltener die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern.

„Wir haben ein breites Förderinstrumentarium für Familienleistungen. Ob dies effizient genug ist, das ist noch herauszufinden“, sagte Angela Merkel beim zweiten Demografie-Gipfel am Dienstag. Doch das viele dieser Maßnahmen nicht effizient sind, zeigt bereits eine Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag Familienministeriums und des Finanzministeriums.

Die Studie weist daraufhin, dass Deutschland „zu den europäischen Ländern mit der niedrigsten idealen oder gewünschten Kinderzahl“ gehört. Eine Entwicklung, die den Experten zufolge große Auswirkungen hat. Einerseits ergeben sich daraus „finanzielle Herausforderungen für die Systeme der sozialen Sicherung“. Andererseits ist von „Einbußen bezüglich des Wirtschaftswachstums“ die Rede. Außerdem werde der wachsenden Zahl Pflegebedürftiger eine schrumpfende Zahl Angehöriger gegenüberstehen. Was wiederum die „Fragen nach der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege stärker in den Vordergrund rücken“ werde, so das HWWI.

Die Studie warf unter anderem auch einen Blick auf die verschiedenen politischen Maßnahmen für Familien. Das neue Betreuungsgeld etwa helfe nicht: „Insgesamt kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Einführung des Betreuungs-geldes in Deutschland die Geburtenrate positiv beeinflussen kann.“ Vielmehr sollte stattdessen auf den Ausbau der Kitas gesetzt werden

Deutschland: Ungleichheit vor dem Gesetz


Quelle: Volksbetrug.net

Deutsche sind in Deutschland inzwischen Menschen zweiter Klasse. Jedenfalls wenn sie vor Gericht stehen. Diesen Eindruck vermitteln derzeit viele aktuelle Fälle.

In Nürnberg-Gostenhof wurde ein sieben Jahre altes Mädchen auf dem Schulweg von einem 41 Jahre alten arbeitslosen Mitbürger vergewaltigt. Der Ermittlungsrichter erließ bis zur Gerichtsverhandlung keinen Haftbefehl, weil »keine Wiederholungsgefahr« bestehe. »Es gibt keine Anhaltspunkte für Flucht- und Wiederholungsgefahr«, sagte die Justizsprecherin. Dabei hatte das Mädchen den Mann in einer Kinderschänder-Fotodatei der Polizei identifiziert und dieser hatte die Tat auch gestanden.

Ein anderer Fall: Ein 28 Jahre alter Türke, der unlängst in Olpe wegen versuchter Vergewaltigung vor Gericht stand, erhielt gerade einmal sieben Monate auf Bewährung. Während seine Frau arbeitete, hatte der arbeitslose Türke das 18 Jahre alte Kindermädchen der Familie daheim begrapscht, sexuell genötigt und – so das Kindermädchen – zu vergewaltigen versucht. Der Mitbürger sagte, er habe das Kindermädchen doch nur »ein wenig massieren wollen«. Das Gericht glaubte ihm.

»Bewährungsstrafe für ›Massage‹« überschrieb man das Urteil der verständnisvollen Richter. Am Rande sei erwähnt, dass der arbeitslose Türke das deutsche Kindermädchen vom Sozialamt finanziert bekam. Haben Sie schon einmal gehört, dass ein Deutscher oder Österreicher, der Kinder vergewaltigt oder zu vergewaltigen versucht, mit derartiger Milde behandelt wird? Doch das ist erst der Anfang einer Reihe von Urteilen, die ethnischen Deutschen zeigen, welchen Stellenwert sie in ihrer früheren Heimat heute noch haben. (32)

Von der Liebe bleibt der moderne Mensch verschont


Quelle: Indexexpurgatorius

Ehe und Familie sind die großen Stabilisatoren der Evolution. Selbst den Katastrophen der Natur und in den revolutionären Umbrüchen hielt der familiäre Kern des Zusammenlebens stand. Weder Robespierre noch Hitler, Stalin, Mao oder Pol Pot schafften es, die Familien zu eliminieren, so sehr sie sich auch darum bemühten. Ehe und Familie haben alle Frontalangriffe überlebt.

Bedrohlicher als die gewaltsamen Versuche von gestern sind möglicherweise die lautlosen Unterminierungen von heute. Entfunktionalisierung durch Outsourcing lässt von Ehe und Familie nur noch eine ausgelaugte Hülle übrig. Für was aber sollen Ehe und Familie noch gut sein?

Familie: für den Zusammenhalt? Wenn jeder sich selbst genug und Selbstverwirklichung Alleinverwirklichung ist, bedarf es keines sozialen Zusammenhalts.

Familie: für den Nachwuchs? Kinder lassen sich auch außerhalb einer Ehe auf die Welt bringen. Die außereheliche Geburt lässt sich noch weiter treiben und durchperfektionieren. Der künstliche Mensch ist machbar, wie Ray Kurzweil in seinem Bestseller “Homo sapiens” kühn behauptet.

Er ließe sich sogar nach den Produktionswünschen der Wirtschaft optimieren. Jede und jeder wird dann für den Platz gentechnisch programmiert, auf dem er später produziert, so dass arbeitsmarktpolitische Fehlbesetzungen zukünftig ausgeschlossen sind: Jeder kommt auf den Platz, für den er vorgesehen ist. Das ergibt eine stabile Gesellschaft ohne Aufstiegssehnsucht und Abstiegsängste.

Familie: für die Erziehung? Die familiäre Erziehung, so hat sich in der Debatte über das Betreuungsgeld herausgestellt, gilt als überholt. So gesehen sind Eltern Dilettanten. Allein die professionelle Erziehung aller Kinder durch öffentliche Erziehungsanstalten wird als Voraussetzung für Chancengleichheit angegeben. Deshalb werden die Anstrengungen verstärkt, Kinder möglichst schon kurz nach der Geburt den Händen der Erziehungsexperten zu übergeben, um sie später ganztags schulisch zu “erfassen”. Schulfreie Kindheitszonen soll es nicht mehr geben.

Die allgegenwärtige öffentliche Betreuung beseitigt auch die letzten Verstecke, die dem Abenteuer Kindheit zur Verfügung standen. Selbst die Ferienzeiten werden jetzt zunehmend mit schulischem Betreuungsangebot besetzt, damit auf keinen Fall Spielräume ohne staatlich professionelle Erziehungsaufsicht entstehen. Die Familie ist noch für Übernachtung zuständig.

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